| Louis Armstrong & Jazz |
|
Natürlich war Louis Armstrong nicht der Erste. Und ganz bestimmt war er nicht der Letzte. Aber das hier stimmt: Kein anderer Musiker hat New Orleans derart liebevoll in Töne verpackt wie der Mann, den sie Satchmo nannten. Wenn er irgendwo auf der Welt die Trompete an die Lippen setzte, die Backen aufpumpte und zu spielen begann: Dann lag New Orleans in der Luft. Der Jazz gehört zu dieser Stadt wie der Papst zu Rom. Hier wurde er ja erfunden, aber das ist lange her, und es hätte ja gut sein können, dass er sich in der Zwischenzeit verabschiedet hat. Hat er aber nicht. Das würde New Orleans auch nie zulassen. Jazz ist noch immer das Lebenselixier der Stadt am Mississippi. Man hört ihn überall, schon bei der Ankunft tröpfelt er aus den Lautsprechern im – aha: Louis Armstrong International Airport. Und dann bleibt er die ganze Zeit über bei einem. Louis Armstrong ist fort, aber nicht vergessen. Sein Erbe lebt weiter in New Orleans. In jeder Melodie, die in den Clubs des French Quarters erklingt. An jeder Straßenecke, an der ein Saxofonist Passanten zum Stehenbleiben verführt. Selbst wenn es ganz still ist in New Orleans, in der blauen Stunde des frühen Morgens, kann man ihn hören, den Jazz. Man muss nur ganz aufmerksam lauschen.
Auch hat man dem großen Satchmo zu Ehren, zu seinem hundertsten Geburtstag im Jahr 2001 ein alljährliches Festival ins Leben gerufen: Das "Satchmo Summer Fest" findet jedes Jahr um den 4. August herum statt und zieht jährlich tausende von Besuchern an. |
