| Voodoo |
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Voodoo hatte lange Zeit einen schlechten Ruf. Daran war vor allem Hollywood Schuld, das mit Untoten und nadelgespickten Stoffpüppchen billige Horror-Geschäfte machte. Mit solchem Hokuspokus hat wirkliches Voodoo natürlich nichts zu tun – immerhin handelt es sich dabei um eine komplexe Religion. Voodoo vermischt römisch-katholische Rituale mit einer Vielfalt afrikanischer Glaubens- und Magie-Elemente. Die wurden von den verschleppten Sklaven nach Haiti mitgebracht. Von dort gelangte Voodoo dann nach New Orleans, das im 19. Jahrhundert zur „Voodoo Capital of the US“ wurde. Nach Jahrhunderten der Verbote ist Voodoo in New Orleans heute akzeptiert und hat viele Anhänger. Wer sich für die Religion interessiert, sollte im „Voodoo Museum“ vorbei schauen, dem einzigen seiner Art in den USA. Der in den Souvenir-Läden des French Quarters erhältliche Gris Gris-Ramsch dagegen hat – man ahnt es - mit wahrem Voodoo ebenso wenig gemeinsam wie die Zombie-Filme aus Hollywood. |
